Tous les articles par Sabine
Minecraft in Form einer Torte
Vor ein paar Wochen fragte mich Frédérique, ob ich die Geburtstagstorte für ihren Sohn Charel machen könnte. Ich hab mich sehr gefreut und wollte voller Ungeduld das Thema wissen: Minecraft! Das war bisher für mich ein Fremdwort und ich musste mal wieder zuerst im Internet recherchieren… Irgendwie bin ich nicht mehr so ganz « up to date » 😉
Als das visuelle Konzept in meinem Kopf endlich stand, hab ich mich ans Backen gemacht. Frédérique wünschte sich für Charel einen Schokoladenkuchen… Hmm, auch nicht gerade meine Spezialität! Aber ich hab anscheinend ein leckeres Rezept gefunden, was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Keine Angst, es ist ganz einfach!
Ihr braucht (für ca. 8 Personen):
200 g Schokolade (Vollmilch)
200 g Butter
4 Ei(er)
175 g Zucker
100 g Mehl
Den Backofen vorheizen: Umluft bei 160°C
Schokolade und Butter in einen Topf geben, schmelzen und gut miteinander verrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen
Die Eier mit dem Zucker im Mixer verrühren. Ruhig ein paar Minute laufen lassen, bis die Masse weiss ist. Die abgekühlte Schokomasse dazu geben und Mehl unterziehen.
Den Teig in eine gut gefettete Kuchenform geben und im vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Min. backen.
Wenn man Kuchen mit Fondant eindeckt, braucht man eine glatte Oberfläche, die ausserdem als Kleber dient. Daher habe ich den Schokoladenkuchen zusätzlich noch mit einer Vollmilch-Ganache eingestrichen. Dies ist aber optional.
Zur Info: bei Charel’s Torte habe ich den Kuchen zweimal gebacken und aufeinander gesetzt, da ich eine hohe Torte wollte…
Jetzt geht’s an das dekorieren. Zuerst habe ich meine Farben gemischt. Ich benutze Fondant von Callebaut und die Gel Pro Farben von Rainbow Dust. 3 Grüntöne und 3 Brauntöne werden benötigt. Jede Fondantkugel habe ich dünn ausgerollt und auf Backpapier (mit Kartoffelmehl bestäuben, damit nichts klebt) eine gute viertel Stunde antrocknen lassen. Damit verhindere ich, dass der Fondant sich verzieht. Dann hab ich begonnen die einzelnen Quadrate auszustechen…
sehr, sehr viele Stunden später sah das dann so aus:
Ich hätte nie gedacht, dass Quadrate ausstechen so viel Arbeit ist!!!
Ich hatte mich entschieden, das Schwert als Hauptelement in meine Deko mit einzubringen, also musste auch dieses jetzt in Angriff genommen werden.
Zuerst druckte ich mir eine Papierschablone, die ich dann auf Blütenpaste übertragen habe. Blütenpaste hat den Vorteil, dass sie viel schneller trocknet als Fondant.
Nachdem die Basis getrocknet war, konnte ich auch hier, meine Quadrate ausstechen und anschließend mit dem Puzzle beginnen. In Zwischenzeit habe ich auch schon « Steve » vorbereitet, da auch diese Figur auf die Torte sollte.
Danach ging das Puzzlespiel für die Torte weiter. Quadrat für Quadrat wurde direkt auf die Ganache geklebt und so entstand nach und nach schließlich die Torte.
Zum Schluss noch etwas Gras aus Royal Icing aufgespritzt und so war Charel’s Geburtstagstorte fertig. Happy Birthday 🙂
BLUMIGES AUS DER BACKSTUBE
Jedes Jahr das gleiche Problem: was soll man seiner liebsten Mutter zum Muttertag schenken?
Wie wäre es mit etwas Selbstgebackenes oder Blumen? Warum nicht beides? Hier findet Ihr eine Anleitung mit Rezept um einen schönen Blumenstrauß aus Cupcakes zu gestalten.
Zuerst wird gebacken! Ich schlage Muffins mit weisser Schokolade und einem Vanille-Mascarponetopping vor…
Für die Muffins (12 Stück) braucht Ihr folgendes:
– 150 g weisse Schockolade (entweder Kuvertüre oder noch besser Schokolinsen)
– 75 ml Milch
– 2 Eier
– 125 g Crème fraîche
– 100 g Zucker
– 3 Päckchen Vanillezucker
– 250 g Mehl (gesiebt)
– 2 TL Backpulver
Ausserdem: Papier-Muffinförmchen mit passender Muffinbackform (wenn Sie keine haben, einfach jeweils drei Papierförmchen ineinander stapeln)
Optional: Himbeeren (TK oder frisch)
Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Backform mit den Papierförmchen vorbereiten.
Die weisse Schokolade kleinhacken, wenn Ihr keine Sckokolinsen benutzt. Anschließend kann man die Schokolade zusammen mit der Milch im Wasserbad schmelzen. Ich spar mir dieses aufwendige Verfahren und mach es so:
Die Milch erwärmen und einfach auf die Schokolade giessen. Etwas rütteln bis die gesamte Schokolade von der heissen Milch überdeckt ist und für 2-3 Minuten so stehen lassen. Danach einfach umrühren, fertig! Etwas abkühlen lassen.
Die Eier mit Zucker, Vanillezucker, Crème fraîche und der Schokomasse mixen. Das Mehl mit dem Backpulver sieben und unterrühren. Den Teig in die Förmchen füllen. Wer will kann noch Früchte hinzugeben. Ich habe TK Himbeeren benutzt aber auch jegliche andere Früchte wie Heidelbeeren, Kirschen, Erdbeeren… sind geeignet. Natürlich schmecken die Muffins aber auch ohne! Die Muffins im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen.
Für das Vanille-Mascarponetopping braucht Ihr folgendes:
– 100 g sehr weiche Butter
– 150 g Puderzucker (je nach Geschmack etwas mehr oder weniger)
– 300 g Mascarpone
– Vanilleextract
Ausserdem: einen Spritzbeutel und eine große Sterntülle (ich benutze die 1M von Wilton)
Die weiche Butter mit dem Puderzucker sämig schlagen, danach die Mascarpone unterrühren und schon ist das Topping fertig.
Ich hatte immer Probleme mir dem Befüllen von Spritzbeuteln. Das ging bei mir nie ohne riesen Sauerei! Jetzt habe ich folgenden Trick entdeckt, den ich gerne mit Euch teile:
Ein Stück Frischaltefolie flach ausbreiten, darauf die Crème verteilen und wie ein Bonbon verschliessen. Ein Ende verknoten und das ganze in den Spitzbeutel schieben bis ganz nach vorne durch die Tülle. Die Überstehende Folie abschneiden und im Beutel etwas zurückziehen, so dass das sternförmige Ende der Tülle frei liegt.
Jetzt können wir die abgekühlten Muffins verzieren. Dazu den Spritzbeutel senkrecht in der Mitte aufsetzen und im Uhrzeigersinn ohne abzusetzen eine Rose aufspritzen. Diese muss nicht perfekt sein!
Wenn alle Muffins verziert sind, diese in den Kühlschrank stellen, damit das Topping fest werden kann.
In der Zwischenzeit mit der Bastelarbeit anfangen. Um aus den Cupcakes einen Blumenstrauß zu machen, braucht Ihr folgendes:
– Styroporkugel (bei 12 Muffins reicht ein Durchmesser von 120mm ansonsten mehr Muffins backen)
– passender Blumentopf (oder Vase)
– ein paar Bögen Seidenpapier (grün)
– Zahnstocher
– eine Schere
Die Styroporkugel in den Blumentopf stecken (wer auf Nummer sicher gehen möchte, klebt die Kugel mit Heisskleber im Topf fest). Dann die Cupcakes mit jeweils zwei Zahnstocher rundum an der Styroporkugel feststecken, dabei auf das Gleichgewicht achten. Jetzt sind wir dem Blumenstrauß schon sehr nah. Fehlen nur noch die Blätter. In Zwischenzeit das ganze wieder in den Kühlschrank stellen.
Aus den Bögen Seidenpapier Quadrate von ca. 10 x 10 cm ausschneiden (muss nicht ganz genau sein). Die Quadrate von der Mitte ausgehend so zusammenknüllen wie auf dem Bild zu sehen ist.
Jetzt die « Blätter » in die Zwischenräume stecken, so dass die Styroporkugel nicht mehr zu sehen ist. Schon ist der Blumenstrauß fertig!
Tip: Wer will kann das Topping mit Lebensmittelfarbe einfärben und somit einen bunten Blumenstrauß gestalten. Und natürlich kann man auch jegliche andere Muffins und Toppings benutzen.
Schlumpfhausen lässt grüßen
Meine Nichten Celina und Noémie haben am gleichen Tag Geburtstag. Nein, keine Zwillinge, sondern drei Jahre auseinander (jaja, der Familienscherz, dass mein Schwager nur alle drei Jahre… hihi). Auf jeden Fall sollten meine Schwester Carole und ich die Geburtstagstorten für die Mädels machen. Schnell beschlossen wir ein Gemeinschaftsprojekt daraus zu machen, also nicht zwei einzelne Torten. Nach vielem hin- und her haben wir uns für das Thema Schlümpfe entschieden.
Zwei Wochen vor der Feier, begann ich dann mit dem ersten « Testschlumpf »… Obwohl die Farbe stimmte, ähnelte dieser eher E.T. Nummer zwei, war dann schon besser und somit verbrachte ich meine Abende mit dem modelieren von Schlümpfen. Am Tag vor der Feier, machten Carole und ich uns ans Backen, Füllen und Eindecken der Häuser. Da ich mich um die Schlümpfe vorbereitet hatte, kümmerte Carole sich ihrerseits um die Gestaltung und den Aufbau der Landschaft. Am Morgen der Feier trafen wir uns dann bei Ihr um das Ganze zusammen fertig zu gestalten.
13 Schlümpfe machten sich gut verpackt auf die Reise…
Bei meiner Ankunft hatte Carole schon gut vorgelegt. Leider hatten 2 Schlümpfe den Transport nicht überlebt, zur Freude von Carole’s Tochter, die diese mit Genuss verspeiste! Gemeinsam platzierten wir dann « mein » Haus und stellten schon mal provisorisch die Schlümpfe auf. Diese wurden dann mit Royal Icing festgeklebt und letzte Dekoelemente, wie Gras, Blümchen und Steine wurden angebracht. Mit dem Resultat waren wir mehr als zufrieden und die Torte war das Highligt der Feier…
Red Velvet Cupcakes
Valentinstag steht vor der Tür… Als kleine Überraschung für meinen Schatz habe ich mich diesmal an Cupcakes gewagt. Es gibt massenweise Rezepte im Internet. Ich habe meines aus verschiedenen zusammengestellt.
Für die Red Velvet Küchlein braucht Ihr:
225g Butter (Zimmertemperatur)
225g Zucker
320g Mehl
2 Eier
240ml Buttermilch
1 TL Salz
1 TL Natron
1 1/2 TL Essig
1 1/2 TL Kakaopulver
1 Fläschen Vanillearoma
Rote Lebensmittelfarbe (ich habe Wilton Red Gelpaste benutzt)
Papierförmchen für Muffins und/oder Muffinbackform
Ofen auf 180°C vorheizen.
Eier, Buttermilch, Natron, Vanillearoma und Essig schaumig schlagen.
Butter und Zucker mischen bis alles schön fluffig ist.
Anschließend abwechselnd Mehl (mit Salz voher vermischen) und die Eier/Buttermilch Mixtur in mehreren kleinen Portionen hinzugeben bis alles gut vermengt ist.
Kakao und so viel rote Lebensmittelfarbe unterrühren bis der gewünschte Farbton erreicht ist (ich persönlich gehe eher sparsam damit um).
Nun die Papierförmchen zu ca. 3/4 mit dem Teig füllen. Wer hat, die Papierformen voher in eine Muffinbackform stellen, ansonsten 3 Papierförmchen ineinanderstecken damit sie beim Backen ihre Stabilität behalten.
Jetzt ab damit in den Backofen für ca. 20-25 Minuten.
Nach dem Backen abkühlen lassen bevor das Frosting draufkommt. Die Muffins schmecken natürlich auch ohne, aber erst mit dem Frosting werden sie zu Cupcakes.
Für das Frosting braucht Ihr:
250g Butter
250g Sahne-Frischkäse
125g Zucker (fein)
1 Fläschen Vanillearoma
Es ist absolut wichtig, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, da sie sich ansonsten nicht miteinander verbinden.
Butter und Zucker mixen bis eine fluffige Masse entsteht. Vannillearoma und Frischkäse unterrühren.
Frosting in einen Spritzbeutel füllen und die Muffins nach Belieben damit dekorieren.
Ich habe meine Cupcakes zusätzlich mit Herzchen aus Fondant dekoriert. Man kann sie aber auch so lassen oder einen Muffin nehmen, zerbröseln und über das Frosting streuen… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ein Mädchentraum
Ein junges Mädchen wünschte sich für ihren fünften Geburtstag eine Torte mit einem Einhorn und ohne rosa, da sie diese Farbe hasst (ja, solche Mädchen gibt es). Wieder eine Herausforderung. Etwas in der Art hatte ich bisher noch nie modelliert. Die Torte nahm aber schnell Gestalt in meinem Kopf an und so machte ich mich auf die Suche nach einer Anleitung für das Einhorn. Und was soll ich sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick! In dem Moment wusste ich schon, dass ich Probleme haben würde, die Torte herzugeben.
Am Tag vor dem Abholtermin, machte ich mich mit Eifer an das Eindecken und dekorieren der Torte. Den Regebogen und das Pony hatte ich schon einige Tage davor hergestellt, da diese aushärten mussten. Es gab aber noch massenweise andere Deko vorzubereiten: unzählige Blümchen, Blätter, Schmetterlinge und Baumrinde… Ich war in meinem Element und konnte nicht aufhören. Um drei Uhr Nachts beschloss ich dann die Torte als vollendet zu betrachten…
Biskuitboden mit « Mousse au chocolat » gefüllt. Sämtliche Dekoelemente sind essbar und aus Modellierfondant hergestellt, ausser die feinen Blumenranken, die ich mit Royal Icing angebracht habe.
Traumprojekt Hochzeitstorte
Als ich von einer Freundin gefragt wurde ob ich ihre Hochzeitstorte machen könnte, wollte ich zuerst ablehnen. Ich fühlte mich noch nicht bereit so ein Projekt in Angriff zu nehmen. Doch schließlich packte mich der Ehrgeiz und eigentlich ist so eine Hochzeitstorte ein Traumprojekt. Somit sagte ich dann zu…
Die Braut in spe hatte eine ganz genaue Vorstellung von der Torte und ich konnte nur hoffen ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Die Torte sollte für 60 Personen reichen und 3 verschiedene Geschmacksrichtungen haben. So entschloss ich mich eine 4-stöckige Torte zu machen, die höchste bisher… Vieles gab es zu Bedenken und das Wetter war nicht auf meiner Seite! Fondant besteht hauptsächlich aus Zucker und ist sehr empfindlich bei hoher Luftfeuchtigkeit. Der Juli zeigte sich am Wochenende der Hochzeit von seiner wärmsten Seite: 32 Grad, strahlender Sonnenschein.
Damit ging das Zittern und Bangen los… Schmilzt der Fondant? Halten die Füllungen oder wird mir die Crèmes davonlaufen? Wie sieht es mit der Stabilität aus? Transport der Torte zum Veranstaltungsort??? Meine Nerven lagen blank! Ich entschloss mich, morgens so früh wie möglich die Torten zu füllen, damit die einzelnen Etagen mit ihrer entsprechenden Füllung so schnell wie möglich gekühlt werden konnten bevor draußen tropische Temperaturen herrschten.
Nachdem dieser Teil geschafft war, machte ich mich an die Blumen. Es war das erste Mal, daß ich Blüten auf Draht aufzog und mit Blütenstempeln arbeitete. Ca. 5o Blüten in schwarz und weiss stellte ich bis spät abends her…
Am andern Tag, dem Hochzeitstag, wollte ich die Blumen an der Torte anbringen. Da die Temperaturen an dem Tag schon früh morgens unerträglich waren, ging ich auf Nummer sicher und steckte die Blumen im Kühlschrank in die Torte.
Zwei Stunden nach der Fertigstellung sah ich nach dem Rechten und bekam fast einen Herzinfarkt: Die unteren zwei Etagen waren am Einsacken! Ich hätte heulen können… Meine bewährte Methode, die Torten mit Lollipop Stäbchen zu stabilisieren, hatte versagt! Was tun??? In zwei Stunden sollte die Torte agbeholt werden… Sollte ich das Risiko eingehen und einfach nur Daumen drücken? Kurzerhand entschloss ich mich dann, die Torte wieder komplett auseinander zu bauen und mit Holzstützen die Torte zu stabilisieren. Resultat: Die Torte hat gehalten und die Braut war happy.
Die Torte war komplett aus Biskuitböden. Die beiden oberen Etagen waren gefüllt mit Erdbeermousse, danach kam Vanillemousse und in der unteren verbarg sich Himbeermousse. Die Blumen waren aus Blütenpaste und nicht essbar wegen des Blumendrahtes.
Piraten, wild und frei...
Tun ist ein absoluter Piratenfan und liebt nichts mehr als mit seinem Papa auf Schatzsuche zu gehen. Zu seinem dritten Geburtstag musste daher die passende Torte her.
Schon Wochen davor fing ich an mir Skizzen zu machen… Bei einer Piratentorte kann man so viel unterbringen… Schatzkarte und -truhe, Piratenschiff, Holzfuß, Augenklappe, Schwert oder Säbel und, und, und. Ich hatte so viel im Kopf, wollte die Torte aber auch nicht überladen. Schließlich hatte ich meine Version der Torte zusammen und konnte es kaum erwarten sie endlich zu verwirklichen.
Das war ein Spaß. Natürlich gibt es, wie bei jeder Torte, kleine Sachen mit denen ich nicht zufrieden bin, aber schlussendlich bin ich in diese hier einfach nur verliebt…
Beide Etagen der Torte sind aus Biskuitböden, gefüllt mit Himbeermousse.
Das Piratenschiff hat eine Basis aus Ricecrispie Treat und mit Fondant überzogen. Die Segel sind aus Blütenpaste.
Die ersten handgemachten Zuckerrosen...
Zum Geburtstag einer sehr guten Freundin, wollte ich eine kleine Torte zaubern und davon profitieren zum ersten Mal Zuckerrosen selber herzustellen. Nachdem ich stundenlang im Internet gesucht hatte, fand ich endlich ein Tutorial, das ohne Ausstecher auskam, da ich in dem Moment noch keine besaß.
Voller Vorfreude machte ich mich dann ein paar Abende vor der Überreichung der Torte an die Arbeit. Nach und nach enstand dann die erste Rose und ich war erstaunt, dass mir diese auf Anhieb so gut gelungen ist. Nach einem Blick auf die Uhr stellte ich aber fest, dass ich alleine für dies eine Rose schon fast zwei Stunden gerbaucht hatte… Hui!!! Außerdem gefiel mir nachträglich der etwas zerissene Rand der Blütenblätter nicht, aber mit meinen neu zugelegten Ausstecher, habe ich dieses Problem mittlerweile gelöst.
Hier noch die fertige Torte…
Biskuitboden gefüllt mit Valillemousse und eingedeckt mit Fondant.
Mein erstes Großprojekt
Ein guter Freund von mir feierte Ende 2013 seinen 45. Geburtstag zusammen mit drei Herren gleichen Jahrgangs. Zu diesem Ereignis durfte ich die Torten beisteuern. Eine große Herausforderung, da insgesamt 200 Personen zu füttern waren. Nachdem meine Schwester Carole ihre Unterstützung zugesagt hatte, machten wir uns gemeinsam ans Planen, denn wir wollten jedem Geburtstagskind seine eigene Torte gestalten.
Torte Nr. 1: Pol, großer Jeep und Amerika Fan.
Zweistöckige Torte, Biskuitboden mit Himbeermousse gefüllt .
Jeep anhand Fotovorlage per Hand mit Fondant modelliert.
Torte Nr. 2: Luc, Hobbyschreiner.
Dreistöckige Torte, Biskuitboden mit Himbeermousse gefüllt.
Das Sägeblatt aus Fondant war auch essbar.
Torte Nr. 3: Fränz, passionierter Skifahrer.
Dreistöckige Torte, Biskuitboden mit Vanillemousse gefüllt. Der « Schnee » ist aus Royal Icing.
Torte Nr.4: Luc, Jäger.
Zweistöckige Torte, Biskuitboden mit « Mousse au chocolat » gefüllt.
Der Jäger im Aufbau…
Auf diese 4 Torten folgten im Laufe des Jahres 2014 viele weitere…






























































